Tierbestattung statt Tierverwertung
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Nach einem langen Zusammenleben, entgegengebrachter Treue und vielen gemeinsamen Erlebnissen, möchte sicher kein Tierhalter, dass sein geliebtes Haustier nach seinem Tod in der Tierkörperverwertung landet. Denn jährlich gelangen hunderttausende verstorbene Haustiere in Tierkörperbeseitigungsanlagen, die nach der Euthanasie in der Tierarztpraxis verbleiben! Aus den toten Tierkörpern werden zum Beispiel Produkte für die Kosmetik- und Chemieindustrie gewonnen und weiter verarbeitet. Eine grausige Vorstellung für jeden Tierhalter.
Seit vielen Jahrhunderten begleiten Tiere den Menschen als Hofhund, Stubenkatze oder als Nutztier. Tiere bereiten dem Menschen viel Freude, sind stets treue Weggefährten und sind zu Familienmitgliedern geworden.
Auch Tiere haben nach ihrem Tod einen würdevollen Abschied verdient! Die Tierbestattungskultur wurde schon vor vielen hundert Jahren vorangetrieben. Bei Bauarbeiten hat man in weiten Teilen Europas Tierfriedhöfe aus vergangenen Zeiten entdeckt. Das zeigt, dass das Tier dem Menschen auch in früheren Zeiten schon wichtig war. In Ländern wie den USA oder den Beneluxstaaten ist es seit vielen Jahren völlig normal sein Haustier auf einem Tierfriedhof zu beerdigen oder es in einem Kleintierkrematorium einäschern zu lassen. Leider sind wir in Deutschland noch nicht so weit. Da heißt es dann: „Es war doch nur ein Tier“. Oder man wird belächelt, wenn sein geliebtes Haustier stirbt und man seine Trauer zeigt.
Seit dem Frühjahr 2007 geben wir Tierbesitzern die Möglichkeit, ihre verstorbenen Haustiere in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr sind wir für Tierbesitzer weit über die Grenzen der Region Hannover zu erreichen.







